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Die Initiative STOPPT FLUGLÄRM IN LIEDERBACH hat als Ziel, die massive derzeitige und zukünftige Belastung Liederbachs und Umgebung durch Fluglärm zu beenden, um die Lebensqualität, Gesundheit und Immobilienwerte zu erhalten.
Der Protest ist nicht gegen den Flughafen an sich gerichtet, fordert aber, Lebensqualität und Lärmschutzbedürfnisse vor rein wirtschaftlichen Interessen zu berücksichtigen.


1. Wir fordern die Deutsche Flugsicherung (DFS) dazu auf, schnellstmöglich lärmschutzoptimierte Alternativen zu den derzeitigen An- und Abflugrouten und verfahren zu erarbeiten und umzusetzen.
2. Wir fordern die hessische Landesregierung auf, ein absolutes Nachtflugverbot in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr einzuführen.
3. Längerfristig fordern wir den Bundesverkehrsminister Ramsauer und die weiteren Beteiligten dazu auf, die Bevölkerung per Gesetz vor unangemessenem und vermeidbarem Fluglärm zu schützen:
a) Änderung des gesetzlichen Auftrags der DFS
----Reihenfolge der Prioritäten:
----1.) Sicherheit
----2.) Lebensqualität=Lärmschutz
----3.) Flüssigkeit/Effizienz=Wirtschaftlichkeit
----4.) alle weitere Kriterien
b) Festlegung von transparenten und öffentlichen Abwägungsverfahren
c) Festlegung hinzunehmender Lärmpegel aufgrund medizinscher/psychologischer Erkenntnisse


Konkret und kurzfristig fordern wir die DFS auf, die folgenden Vorschläge transparent und nachvollziehbar unter Lärmschutzaspekten zu prüfen und umzusetzen:
a) Lärmschutzoptimierung der Gegenanflugrouten (z.B. höherer Anflug auf 12.000 ft.) und Abflugrouten (lärmarme Starts)
b) Grundsätzliches Einhalten einer Maximalgeschwindigkeit von 250 Knoten unterhalb von 10.000 ft. aus Sicherheitsgründen (Vogelschlag) und Lärmschutzaspekten - entsprechend einer ICAO Empfehlung und Standards an den meisten anderen Flughäfen
c) CDA Anflugverfahren als Standard


Der DFS und der Fraport AG muss - auch aus wirtschaftlichen Interessen - daran gelegen sein, langfristig die Unterstützung der Bevölkerung und damit der Politik in Rhein Main für den Frankfurter Flughafen zu erhalten. Wir schlagen daher der DFS vor, umgehend in einen offenen Dialog mit den betroffenen Bürgern und Gemeindevertretern zu treten, um die vorhandenen Möglichkeiten für einen lärmärmeren Flughafen Frankfurt gemeinsam und in einem transparenten Verfahren zu diskutieren und zu entwickeln. Einige der drängendsten Fragen anbei im Anhang.


Wir fordern alle gewählten Volksvertreter und die Parteien auf Gemeinde-, Kreis, Landes-, Bundes- und EU-Ebene auf, unsere Forderungen zu unterstützen und
1. selbst größtmöglichen Druck auf die DFS auszuüben, um diese zu einem offenen und konstruktiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern bzw. deren gewählten Vertretern zu verpflichten, um schnellstmöglich eine Lärmentlastung der betroffenen Bevölkerung zu erreichen.
2. die notwendigen gesetzlichen Änderungen für einen besseren Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm auf den Weg zu bringen.


Initiative STOPPT FLUGLÄRM IN LIEDERBACH
im November 2011




Anhang
Im Dialog sollte die DFS dazu die folgenden Fragen beantworten:
* Welche alternativen Routenführungen bzw. geänderten An- und Abflugverfahren zur Lärmentlastung der Bevölkerung zur Festlegung der Routen sind unter den gegebenen Rahmenbedingungen möglich?
* Welches sind die für die Planung der neuen An- und Abflugrouten im Hinblick auf den Betrieb der Landebahn Nord zugrunde gelegten Rahmenbedingungen und konkreten Kriterien? Welche Rolle spielen hierbei die Wirtschaftlichkeitserwägungen einzelner Wirtschaftsunternehmen wie der Fraport AG, der Flugverkehrsgesellschaften und nicht zuletzt der DFS?
* Welche zusätzlichen Alternativen zur Lärmentlastung der Bevölkerung würden sich in Folge der nachfolgenden Maßnahmen ergeben:
a) Grundsätzlich geändertes An- und Abflugverfahren ohne nördlichen bzw. südlichen Gegenanflug sondern mittels Direktanflug unter Nutzung sog. Holding Areas in größerer Höhe (Beispiele: Flughäfen in London, Los Angeles oder Chicago); CDA
b) Anhebung der Mindestflughöhen
c) Freigabe zum frühzeitigen Verlassen von An- und Abflugrouten (sog. Directs) ausschließlich aus Sicherheitsgründen.
d) Reduzierung der Anzahl der technisch unzulänglichen Verkehrsflugzeuge mit hoher Lärmentwicklung bzw. eingeschränkten flugtechnischen Eigenschaften (große Kurvenradien) durch zusätzliche wirtschaftliche oder steuerliche Belastungen (z.B. erhöhte Landegebühr durch Fraport AG)



 

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